Startseite > Willkommen beim Seelabor

Willkommen beim Seelabor!

Und wer hat’s erfunden?

12.09.2016 |
Mit Schokolade, Luzerner Birewegge* und einer selbst entwickelten Respirationsanlage im Gepäck kam Dany Steiner, Techniker beim Schweizer Wasserforschungsinstitut – Eawag, Ende August an den Stechlinsee. Seine wichtigsten Ziele: aus dem gewohnten Arbeitstrott ausbrechen und in den Laborbetrieb eines anderen Gewässerforschungsinstituts hineinschauen, und gleichzeitig seine Technik der Respirationsmessung am IGB Stechlin etablieren. Drei Wochen lang arbeitete er erfolgreich mit beim diesjährigen großen Freilandexperiment zu den Folgen von Lichtverschmutzung am Seelabor, bevor er aufgetankt und mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen an den Vierwaldstättersee zurückkehrte.
... [»]

Im Seelabor erforscht das IGB die Auswirkungen des Klimawandels

Das Seelabor ist eine große Versuchsanlage des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im brandenburgischen Stechlinsee. Wissenschaftler untersuchen hier die Auswirkungen des Klimawandels auf Seen.

Im Seelabor werden 24 Seebecken von jeweils 9 Metern Durchmesser und ca. 20 Metern Tiefe vom übrigen See abgetrennt. Darin werden Klimaszenarien der Zukunft simuliert und ihre Effekte auf den See erforscht. Wird sich die Artenvielfalt im Zuge des Klimawandels verändern? Kommt es zu einer Anreicherung von Nährstoffen? Werden vermehrt Treibhausgase freigesetzt? – Das sind nur einige der vielen Fragen, die das IGB mithilfe des Seelabors beantworten will.

 

Der Bau des Seelabor wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie die Leibniz-Gemeinschaft. Es ist Preisträger 2012 im Wettbewerb «Deutschland – Land der Ideen».