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Willkommen beim Seelabor!

Dialog am Stechlinsee: Schatten des künstlichen Nachtlichts

16.10.2017 |
Seit Einführung der Glühbirne Mitte des 19. Jahrhunderts wird die Umwelt immer stärker durch künstliches Licht beeinträchtigt. Im Rahmen des Projekts «ILES – Seeökosysteme erleuchten» erforscht das IGB am Seelabor, wie sich die Lichtverschmutzung auf Seen auswirkt. Jetzt wurde das Thema bei der alle zwei Jahre organisierten Informationsveranstaltung «Dialog am Stechlinsee» diskutiert. Die Veranstaltung, an der 65 Interessierte teilnahmen, fand am Samstag, 14. Oktober 2017 von 10 bis 17 Uhr im Stechlinsee-Center in Neuglobsow statt. Sehr gut besucht war auch der von Dr. Andreas Hänel am Vorabend angeleitete Himmelsspaziergang, dem knapp 70 Sterneninteressierte folgten.
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Im Seelabor erforscht das IGB die Auswirkungen des Klimawandels

Das Seelabor ist eine große Versuchsanlage des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im brandenburgischen Stechlinsee. Wissenschaftler untersuchen hier die Auswirkungen des Klimawandels auf Seen.

Im Seelabor werden 24 Seebecken von jeweils 9 Metern Durchmesser und ca. 20 Metern Tiefe vom übrigen See abgetrennt. Darin werden Klimaszenarien der Zukunft simuliert und ihre Effekte auf den See erforscht. Wird sich die Artenvielfalt im Zuge des Klimawandels verändern? Kommt es zu einer Anreicherung von Nährstoffen? Werden vermehrt Treibhausgase freigesetzt? – Das sind nur einige der vielen Fragen, die das IGB mithilfe des Seelabors beantworten will.

 

Der Bau des Seelabor wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie die Leibniz-Gemeinschaft. Es ist Preisträger 2012 im Wettbewerb «Deutschland – Land der Ideen».