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Willkommen beim Seelabor!

Von jungen Forschern für junge Forscher

17.04.2017 |
Alle zwei Jahre wird der Kongress «Fresh Blood for Fresh Water» organisiert, der sich ausschließlich an junge Gewässerforscherinnen und -forscher richtet. Er wird jedes Mal von einem anderen Institut oder einer anderen Universität organisiert. In diesem Jahr war das Biologische Zentrum der tschechischen Akademie der Wissenschaften in Budweis vom 9. bis 13. April Gastgeber der Konferenz, wo sich knapp 60 Jungforschende – von der Masterstudentin bis zum Postdoc – aus vielen Ländern Europas trafen. Die beiden Seelabor-Forscherinnen Susanne Stephan und Cleo Stratmann waren mit dabei.
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Im Seelabor erforscht das IGB die Auswirkungen des Klimawandels

Das Seelabor ist eine große Versuchsanlage des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im brandenburgischen Stechlinsee. Wissenschaftler untersuchen hier die Auswirkungen des Klimawandels auf Seen.

Im Seelabor werden 24 Seebecken von jeweils 9 Metern Durchmesser und ca. 20 Metern Tiefe vom übrigen See abgetrennt. Darin werden Klimaszenarien der Zukunft simuliert und ihre Effekte auf den See erforscht. Wird sich die Artenvielfalt im Zuge des Klimawandels verändern? Kommt es zu einer Anreicherung von Nährstoffen? Werden vermehrt Treibhausgase freigesetzt? – Das sind nur einige der vielen Fragen, die das IGB mithilfe des Seelabors beantworten will.

 

Der Bau des Seelabor wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie die Leibniz-Gemeinschaft. Es ist Preisträger 2012 im Wettbewerb «Deutschland – Land der Ideen».