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Willkommen beim Seelabor!

Von der Costa del Sol an den Stechlinsee

26.09.2016 |
Spanisch ist die Sprache, die man neben Deutsch und Englisch in diesem Jahr am häufigsten auf dem Seelabor hört. Sechs spanische Gäste, darunter Prof. Dr. Maria Segovia Azcorra und ihre beiden Doktoranden Charo Lorenzo Garrido und Victor Vazquez Manzanares von der Universität Malaga, nehmen am diesjährigen Seelabor-Experiment zum Thema Lichtverschmutzung teil. Ihr Spezialgebiet ist die Stressphysiologie von Phytoplankton – eigentlich in marinen Systemen, aber in diesem Sommer tauschten die drei "Málagueños" das Mittelmeer gegen den Stechlinsee ein.
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Im Seelabor erforscht das IGB die Auswirkungen des Klimawandels

Das Seelabor ist eine große Versuchsanlage des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im brandenburgischen Stechlinsee. Wissenschaftler untersuchen hier die Auswirkungen des Klimawandels auf Seen.

Im Seelabor werden 24 Seebecken von jeweils 9 Metern Durchmesser und ca. 20 Metern Tiefe vom übrigen See abgetrennt. Darin werden Klimaszenarien der Zukunft simuliert und ihre Effekte auf den See erforscht. Wird sich die Artenvielfalt im Zuge des Klimawandels verändern? Kommt es zu einer Anreicherung von Nährstoffen? Werden vermehrt Treibhausgase freigesetzt? – Das sind nur einige der vielen Fragen, die das IGB mithilfe des Seelabors beantworten will.

 

Der Bau des Seelabor wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie die Leibniz-Gemeinschaft. Es ist Preisträger 2012 im Wettbewerb «Deutschland – Land der Ideen».