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Willkommen beim Seelabor!

AQUACOSM: Die erste Bewerbungsrunde läuft

23.06.2017 |
Zwischen Januar 2018 und Dezember 2020 finanziert das EU-Projekt «AQUACOSM — Netzwerk führender europäischer AQUAtischer MesoCOSMenanlagen» mehr als 11500 Personentage, um an einer der 37 europäischen Mesokosmenanlagen forschen zu können. Angesiedelt sind die verschiedenen Anlagen von der Subarktis bis zum Mittelmeer, von den Bergen bis ins Tiefland, in Süßgewässern, Ästuaren und im Meer sowie in ultra-nährstoffarmen bis hin zu extrem nährstoffreichen aquatischen Systemen. Der IGB-Seelabor im Stechlinsee ist eine der geförderten Forschungseinrichtungen.
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Im Seelabor erforscht das IGB die Auswirkungen des Klimawandels

Das Seelabor ist eine große Versuchsanlage des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im brandenburgischen Stechlinsee. Wissenschaftler untersuchen hier die Auswirkungen des Klimawandels auf Seen.

Im Seelabor werden 24 Seebecken von jeweils 9 Metern Durchmesser und ca. 20 Metern Tiefe vom übrigen See abgetrennt. Darin werden Klimaszenarien der Zukunft simuliert und ihre Effekte auf den See erforscht. Wird sich die Artenvielfalt im Zuge des Klimawandels verändern? Kommt es zu einer Anreicherung von Nährstoffen? Werden vermehrt Treibhausgase freigesetzt? – Das sind nur einige der vielen Fragen, die das IGB mithilfe des Seelabors beantworten will.

 

Der Bau des Seelabor wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie die Leibniz-Gemeinschaft. Es ist Preisträger 2012 im Wettbewerb «Deutschland – Land der Ideen».