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Willkommen beim Seelabor!

Seeökosysteme erleuchten

18.07.2016 |
Der Start des diesjährigen Seelabor-Experiments rückt näher, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Im Projekt «Seeökosysteme erleuchten – ILES» wollen die Forscher herausfinden, wie sich Lichtverschmutzung auf Seen und deren Organismen auswirkt. Im Fokus steht die diffuse Aufhellung des Nachthimmels durch Kunstlicht, das sogenannte Himmelsleuchten. Für die Versuche haben der Physiker Andreas Jechow und sein Team ein spezielles Lichtsystem entwickelt. Jeweils zwei Ringe, die mit LED-Leuchten bestückt sind, werden über der Wasseroberfläche in den Versuchszylindern angebracht, um das Himmelsleuchten zu simulieren. Am Stechlinsee lassen sich die Effekte besonders gut erforschen, da es hier, an einer der dunkelsten Stellen Deutschlands, kaum Lichtverschmutzung gibt und sich somit ausgezeichnete Referenzbedingungen bieten.
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Im Seelabor erforscht das IGB die Auswirkungen des Klimawandels

Das Seelabor ist eine große Versuchsanlage des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im brandenburgischen Stechlinsee. Wissenschaftler untersuchen hier die Auswirkungen des Klimawandels auf Seen.

Im Seelabor werden 24 Seebecken von jeweils 9 Metern Durchmesser und ca. 20 Metern Tiefe vom übrigen See abgetrennt. Darin werden Klimaszenarien der Zukunft simuliert und ihre Effekte auf den See erforscht. Wird sich die Artenvielfalt im Zuge des Klimawandels verändern? Kommt es zu einer Anreicherung von Nährstoffen? Werden vermehrt Treibhausgase freigesetzt? – Das sind nur einige der vielen Fragen, die das IGB mithilfe des Seelabors beantworten will.

 

Der Bau des Seelabor wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie die Leibniz-Gemeinschaft. Es ist Preisträger 2012 im Wettbewerb «Deutschland – Land der Ideen».