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Willkommen beim Seelabor!

Der Stechliner Schwung

20.08.2016 |
Nein, hier ist nicht die Rede von einer neuen Technik beim Skifahren oder Tanzen. Mit dem Stechliner Schwung soll das Algenwachstum auf den Wänden der Versuchszylinder eingedämmt werden. Es handelt sich um große Kunststoffplanen von 8 x 8 Metern Größe, die die Wandinnenseiten der Zylinder abdecken. In der vergangenen Woche sind 60 Stechliner Schwünge konstruiert und installiert worden.
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Im Seelabor erforscht das IGB die Auswirkungen des Klimawandels

Das Seelabor ist eine große Versuchsanlage des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im brandenburgischen Stechlinsee. Wissenschaftler untersuchen hier die Auswirkungen des Klimawandels auf Seen.

Im Seelabor werden 24 Seebecken von jeweils 9 Metern Durchmesser und ca. 20 Metern Tiefe vom übrigen See abgetrennt. Darin werden Klimaszenarien der Zukunft simuliert und ihre Effekte auf den See erforscht. Wird sich die Artenvielfalt im Zuge des Klimawandels verändern? Kommt es zu einer Anreicherung von Nährstoffen? Werden vermehrt Treibhausgase freigesetzt? – Das sind nur einige der vielen Fragen, die das IGB mithilfe des Seelabors beantworten will.

 

Der Bau des Seelabor wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie die Leibniz-Gemeinschaft. Es ist Preisträger 2012 im Wettbewerb «Deutschland – Land der Ideen».