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Willkommen beim Seelabor!

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Mixotrophe Organismen — ganz schön flexibel

29.08.2018

Seit langem interessiert sich Ulrike Berninger, Professorin für Ökologie an der Universität Salzburg in Österreich für mixotrophes Plankton. Damit sind die kleinen, im Wasser schwebenden Organismen gemeint, die sowohl Eigenschaften des tierischen Zooplanktons als auch des pflanzlichen Phytoplanktons auf sich vereinen. Diese Einzeller können je nach Umweltsituation oder individuellen Anforderungen entweder Nahrungspartikel aufnehmen oder mittels Sonnenlicht Photosynthese treiben. Gemeinsam mit ihrer Bachelorstudentin, Elisabeth Schlager, untersucht Ulrike Berninger nun im diesjährigen Seelabor-Versuch, ob das mixotrophe Plankton durch die veränderten Lichtbedingungen in den Versuchszylindern beeinflusst wird. ... [»]

Im Seelabor erforscht das IGB die Auswirkungen des Klimawandels

Das Seelabor ist eine große Versuchsanlage des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im brandenburgischen Stechlinsee. Wissenschaftler untersuchen hier die Auswirkungen des Klimawandels auf Seen.

Im Seelabor werden 24 Seebecken von jeweils 9 Metern Durchmesser und ca. 20 Metern Tiefe vom übrigen See abgetrennt. Darin werden Klimaszenarien der Zukunft simuliert und ihre Effekte auf den See erforscht. Wird sich die Artenvielfalt im Zuge des Klimawandels verändern? Kommt es zu einer Anreicherung von Nährstoffen? Werden vermehrt Treibhausgase freigesetzt? – Das sind nur einige der vielen Fragen, die das IGB mithilfe des Seelabors beantworten will.

 

Der Bau des Seelabor wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie die Leibniz-Gemeinschaft. Es ist Preisträger 2012 im Wettbewerb «Deutschland – Land der Ideen».