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Dr. Martina Bauchrowitz 
(Öffentlichkeitsarbeit Seelabor)

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Neuigkeiten

03.04.2017

Auswirkungen extremer Sommerstürme im IGB-Seelabor getestet: Trübe Aussichten für unberührte Seen

Im Zuge des Klimawandels nehmen extreme Wetterereignisse zu. Das gilt auch für sommerliche Stürme, die in Zukunft immer häufiger über Land und Gewässer fegen könnten. Dass sie sich drastisch auf Ökosystemprozesse gerade unberührter Seen auswirken und dort massive Algenblüten hervorrufen können, zeigen zwei neue Studien des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), die in den renommierten Fachzeitschriften «Ecosystems» und «Global Change Biology» erschienen sind. ... [»]

21.03.2017

Von der Arktis bis zum Mittelmeer

Seen, Flüsse, Mündungsbereiche und Ozeane sind eng miteinander verbunden. Ungeachtet dessen unterteilt sich die aquatische Forschung jedoch oft noch in die voneinander getrennten Disziplinen der Meereskunde und der Limnologie. 19 führende Forschungseinrichtungen und Universitäten sowie zwei Unternehmen aus insgesamt zwölf europäischen Ländern möchten das ändern und haben sich im Projekt „AQUACOSM – Netzwerk führender europäischer AQUAtischer MesoCOSMen Anlagen von der Arktis bis zum Mittelmeer" zusammengeschlossen. Gemeinsam führen sie erstmals systematische Großversuche sowohl in Binnengewässern als auch in marinen Ökosystemen durch. Koordiniert und geleitet wird das Projekt vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB). ... [»]

20.01.2017

Die ARD berichtet vom Seelabor

Bereits Ende November besuchten NDR-Redakteur Björn Platz und sein Kamerateam das Seelabor. Am Samstag, 21. Januar um 16 Uhr wird ihr Beitrag in der ARD-Reihe «[w] wie wissen» ausgestrahlt. Die Sendung «Zu hell, zu grell? Das richtige Licht» berichtet auch über den Seelabor-Versuch 2016 zu den Auswirkungen von Lichtverschmutzung auf Gewässerorganismen. Gedreht wurde sowohl tagsüber als auch während einer Nachtprobenahme. ... [»]

26.09.2016

Von der Costa del Sol an den Stechlinsee

Spanisch ist die Sprache, die man neben Deutsch und Englisch in diesem Jahr am häufigsten auf dem Seelabor hört. Sechs spanische Gäste, darunter Prof. Dr. Maria Segovia Azcorra und ihre beiden Doktoranden Charo Lorenzo Garrido und Victor Vazquez Manzanares von der Universität Malaga, nehmen am diesjährigen Seelabor-Experiment zum Thema Lichtverschmutzung teil. Ihr Spezialgebiet ist die Stressphysiologie von Phytoplankton – eigentlich in marinen Systemen, aber in diesem Sommer tauschten die drei "Málagueños" das Mittelmeer gegen den Stechlinsee ein. ... [»]

12.09.2016

Und wer hat’s erfunden?

Mit Schokolade, Luzerner Birewegge* und einer selbst entwickelten Respirationsanlage im Gepäck kam Dany Steiner, Techniker beim Schweizer Wasserforschungsinstitut – Eawag, Ende August an den Stechlinsee. Seine wichtigsten Ziele: aus dem gewohnten Arbeitstrott ausbrechen und in den Laborbetrieb eines anderen Gewässerforschungsinstituts hineinschauen, und gleichzeitig seine Technik der Respirationsmessung am IGB Stechlin etablieren. Drei Wochen lang arbeitete er erfolgreich mit beim diesjährigen großen Freilandexperiment zu den Folgen von Lichtverschmutzung am Seelabor, bevor er aufgetankt und mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen an den Vierwaldstättersee zurückkehrte. ... [»]

31.08.2016

Nachts sind alle Forscher grau

Während des Seelabor-Versuchs 2016 werden nicht nur regelmäßig Proben am Tag, sondern auch in der Nacht genommen. Einmal wöchentlich fährt beispielsweise das Team um IGB-Wissenschaftler Gabriel Singer kurz vor der Morgendämmerung hinaus. Ihr Fokus liegt auf den Gewässerbakterien, die für den Abbau des organischen Materials zuständig sind. ... [»]

29.08.2016

Auf der Suche nach der Finsternis – In einer der dunkelsten Regionen Deutschlands testen Forscher die Folgen der Lichtverschmutzung

Am Stechlinsee im Norden Brandenburgs kann man noch Nächte fast so dunkel wie vor der Einführung der elektrischen Beleuchtung erleben. Zu diesem Schluss kommt eine eben erschienene Studie des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB). Von diesen guten Bedingungen profitieren nicht nur Sternengucker, sondern auch Forscher. Im IGB-Seelabor, einer im Stechlinsee schwimmenden Forschungsplattform, untersuchen sie die Auswirkungen der zunehmenden Lichtverschmutzung auf Seen und deren Organismen. Im Fokus der kürzlich gestarteten Versuche steht die diffuse Aufhellung des Nachthimmels durch Kunstlicht, das sogenannte Himmelsleuchten. ... [»]

23.08.2016

Versuchszylinder mit Fischen besetzt

Im diesjährigen Seelaborversuch untersucht Doktorandin Franziska Kupprat, wie Fische auf die Lichtverschmutzung reagieren. Als wichtiges Glied im Nahrungsnetz von Seen dürfen sie in den Versuchszylindern nicht fehlen. Jedoch muss gewährleistet sein, dass die 15 am Versuch teilnehmenden Zylinder die gleiche Anzahl und Gewichtsklasse von Fischen enthalten. Heute wurden darum je 8 etwa gleich große Europäische Flussbarsche in die Versuchszylinder eingesetzt. ... [»]

20.08.2016

Der Stechliner Schwung

Nein, hier ist nicht die Rede von einer neuen Technik beim Skifahren oder Tanzen. Mit dem Stechliner Schwung soll das Algenwachstum auf den Wänden der Versuchszylinder eingedämmt werden. Es handelt sich um große Kunststoffplanen von 8 x 8 Metern Größe, die die Wandinnenseiten der Zylinder abdecken. In der vergangenen Woche sind 60 Stechliner Schwünge konstruiert und installiert worden. ... [»]

18.07.2016

Seeökosysteme erleuchten

Der Start des diesjährigen Seelabor-Experiments rückt näher, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Im Projekt «Seeökosysteme erleuchten – ILES» wollen die Forscher herausfinden, wie sich Lichtverschmutzung auf Seen und deren Organismen auswirkt. Im Fokus steht die diffuse Aufhellung des Nachthimmels durch Kunstlicht, das sogenannte Himmelsleuchten. Für die Versuche haben der Physiker Andreas Jechow und sein Team ein spezielles Lichtsystem entwickelt. Jeweils zwei Ringe, die mit LED-Leuchten bestückt sind, werden über der Wasseroberfläche in den Versuchszylindern angebracht, um das Himmelsleuchten zu simulieren. Am Stechlinsee lassen sich die Effekte besonders gut erforschen, da es hier, an einer der dunkelsten Stellen Deutschlands, kaum Lichtverschmutzung gibt und sich somit ausgezeichnete Referenzbedingungen bieten. ... [»]

14.06.2016

Das Seelabor präsentierte sich an der «Woche der Umwelt»

Interessierte Besucher, angeregte Gespräche und spannende Begegnungen — das ist das Resümee unseres Auftritts an der «Woche der Umwelt» am 7. und 8. Juni 2016. Alle 4–5 Jahre richtet die Deutsche Bundesstiftung Umwelt gemeinsam mit dem Bundespräsidenten die Umweltschau im Garten von Schloss Bellevue aus. Aus über 600 Bewerbern wählte die Jury 190 zukunftsweisende Projekte aus, darunter auch das Seelabor. Rund 12.000 Besucher informierten sich an den beiden Tagen über die aktuelle Entwicklungen im Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich. ... [»]

04.06.2016

350 Besucher informierten sich am Tag der offenen Tür

Bei strahlendem Sommerwetter ließen sich gut 350 Besucherinnen und Besucher über die Forschung am IGB Stechlin informieren. Vielfältig war das Programm für Erwachsene und Kinder am Tag der offenen Tür, der alle zwei Jahre jeweils im Juni stattfindet. ... [»]

20.05.2016

4. Juni 2016: «Tag der offenen Tür» am IGB Stechlin

Sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, aber am «Tag der offenen Tür» ist das Betreten ausdrücklich erwünscht! Alle zwei Jahre öffnet die «Limnologie am Stechlinsee», wie das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im Volksmund heißt, ihre Türen für die Öffentlichkeit. Am Samstag, den 4. Juni 2016 ist es wieder soweit. Von 10 bis 17 Uhr wird, neben geführten Bootstouren zum Seelabor, ein buntes Programm für Erwachsene und Kinder geboten. Alle Wissenschaftler und Techniker der Abteilung «Experimentelle Limnologie» sind dann im Einsatz und freuen sich auf Ihren Besuch. ... [»]

02.05.2016

Lichtverschmutzung am Stechlinsee?

Im Rahmen des Forschungsprojekts «Seeökosysteme erleuchten» lädt das IGB Stechlin alle Interessierten am 13. Mai um 19 Uhr zum öffentlichen Vortrag ins Stechlinsee-Center ein. Gerade weil es am Stechlinsee kaum Lichtverschmutzung gibt, lässt sich hier ausgezeichnet untersuchen, wie Gewässerorganismen auf künstliche Beleuchtung reagieren. Durchgeführt werden die Versuche in den nächsten beiden Jahren am IGB-Seelabor. Warum Lichtverschmutzung problematisch ist und welche Experimente genau geplant sind, erfahren Sie im gemeinsamen Vortrag von Franz Hölker, IGB-Experte für Lichtverschmutzung, und Mark Gessner, Leiter des IGB Stechlin. ... [»]

02.05.2016

Lichtverschmutzung am Stechlinsee?

Im Rahmen des Forschungsprojekts «Seeökosysteme erleuchten» lädt das IGB Stechlin alle Interessierten am 13. Mai um 19 Uhr zum öffentlichen Vortrag ins Stechlinsee-Center ein. Gerade weil es am Stechlinsee kaum Lichtverschmutzung gibt, lässt sich hier ausgezeichnet untersuchen, wie Gewässerorganismen auf künstliche Beleuchtung reagieren. Durchgeführt werden die Versuche in den nächsten beiden Jahren am IGB-Seelabor. Warum Lichtverschmutzung problematisch ist und welche Experimente genau geplant sind, erfahren Sie im gemeinsamen Vortrag von Franz Hölker, IGB-Experte für Lichtverschmutzung, und Mark Gessner, Leiter des IGB Stechlin. ... [»]

08.04.2016

Das Seelabor im ZDF

Bereits am 18. September 2015 kam ein Kamerateam des ZDF an den Stechlinsee und auf das Seelabor. Jetzt, sieben Monate später, wird der Beitrag von Franca Leyendecker und Daniela Hoyer ausgestrahlt. Ihr Film «Saubere Seen — leere Netze» ist am Sonntag, 17. April 2016 um 14:45 in der ZDF-Reihe «planet e.» zu sehen. ... [»]

27.01.2016

Seelabor für die «Woche der Umwelt 2016» ausgewählt

Nun stehen die Aussteller für die «Woche der Umwelt 2016» fest. Die Umweltschau des Bundespräsidenten und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) findet am 7./8. Juni im Park von Schloss Bellevue in Berlin statt. Aus über 600 Bewerbungen wählte die Jury 190 Projekte aus. Für das IGB wird sich das Seelabor gemeinsam mit dem Projekt Moneris präsentieren. ... [»]

03.12.2015

«Raus in die Natur»

Bereits Anfang August besuchte Stern-Reporter Rüdiger Braun das Seelabor. Heute ist sein Artikel mit dem Titel «Raus in die Natur» in der Zeitschrift Stern erschienen. Pünktlich zum Klimagipfel in Paris stellt er darin neuartige Freilandlabore wie das Seelabor im Stechlinsee, die Kieler Meeres-Mesokosmen und das Waldlabor Kranzberg vor. ... [»]

16.09.2015

Teilnehmer der DIPCON-Konferenz besuchen das Seelabor

IGB-Wissenschaftler Mark Gessner, Ute Mischke und Peter Casper begrüßten heute 16 Teilnehmer der DIPCON-Konferenz am Seelabor. Die Exkursion wurde im Rahmen der 17. Internationalen Konferenz «Diffuse Pollution and Eutrophication» der International Water Association (IWA) angeboten. Die von IGB und IWA organisierte Tagung fand vom 13. bis 18. September in Berlin statt. ... [»]

17.08.2015

Ist die Ausbreitung von Unterwasserpflanzen nur abhängig von der Lichtdurchlässigkeit des Wassers?

Als IGB-Wissenschaftlerin Sabine Hilt vom diesjährigen Seelabor-Experiment erfuhr, wurde sie gleich hellhörig. Der Versuch geht der Frage nach, wie sich erhöhte Huminstoffgehalte und die damit verbundene Wassertrübung auf die Organismen im See auswirken. Als Expertin für Unterwasserpflanzen interessiert sie sich seit langem dafür, welche Faktoren für deren Ausbreitung in Seen verantwortlich sind. Der Wassertrübung kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. ... [»]