ILES — Seeökosysteme erleuchten

Im Projekt «Seeökosysteme erleuchten — ILES» wollen wir herausfinden, wie Seen und Gewässerorganismen auf Lichtverschmutzung reagieren. Im Fokus steht das künstliche Himmelsleuchten. Dafür haben die IGB-Wissenschaftler ein spezielles LED-Lichtsystem entwickelt, das jeweils über der Wasseroberfläche in den Versuchszylindern angebracht wurde, um das Himmelsleuchten zu simulieren.
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Pressekontakt

Dr. Martina Bauchrowitz 
(Öffentlichkeitsarbeit Seelabor)

Tel.: +49 (0)151 40 38 09 62

seelabor@igb-berlin.de

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ILES — Seeökosysteme erleuchten

Montag, 06.08.2018

Seelaborexperiment 2018 gestartet

Auf gutes Gelingen!

Traditionell mit einem hypolimnischen Sekt wurde heute das Sommerexperiment am Seelabor gestartet. Über 70 Forscherinnen und Forscher aus 16 verschiedenen Nationen werden in diesem Jahr am Großversuch teilnehmen. Untersucht wird, wie sich ein verändertes Lichtregime auf die Organismen im See auswirkt.

Mit einem besonderen Tropfen – mit hypolimnischem Sekt – stiess das Projektteam heute auf ein gutes Gelingen des Seelaborexperiments 2018 an. Der Sekt war gestern schon ins Tiefenwasser (Hypolimnion) des Stechlinsees abgesenkt worden. Über Nacht kühlte er dort auf 6°C herunter und konnte heute nach der Teambesprechung wohl temperiert genossen werden. Eine schöne Tradition.

 

Als Energie- und Taktgeber ist Licht von grundlegender Bedeutung für Pflanzen und Tiere. Das gilt auch für Fische und mikroskopisch kleine Organismen in Seen. Wie andere Arten haben sie sich im Laufe der Evolution an den Tag-Nacht-Rhythmus angepasst. Was aber passiert, wenn ein See durch künstliche Beleuchtung nachts erhellt wird, oder wenn tagsüber nicht genügend Licht in das Wasser eindringt? Dieser Frage geht das Seelaborteam im diesjährigen Großexperiment nach.

 

Weitere Informationen zum Seelaborversuch 2018

 

Text und Foto: Martina Bauchrowitz, IGB

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