ILES — Seeökosysteme erleuchten

Im Projekt «Seeökosysteme erleuchten — ILES» wollen wir herausfinden, wie Seen und Gewässerorganismen auf Lichtverschmutzung reagieren. Im Fokus steht das künstliche Himmelsleuchten. Dafür haben die IGB-Wissenschaftler ein spezielles LED-Lichtsystem entwickelt, das jeweils über der Wasseroberfläche in den Versuchszylindern angebracht wurde, um das Himmelsleuchten zu simulieren.
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Dr. Martina Bauchrowitz 
(Öffentlichkeitsarbeit Seelabor)

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ILES — Seeökosysteme erleuchten

10.09.2018

Licht oder Schatten

Wie wirken sich die im diesjährigen Seelabor-Versuch eingestellten Bedingungen, nämlich das Himmelsleuchten und die Braunfärbung, auf Unterwasserpflanzen und Periphyton aus? Dieser Frage geht Ivana Trbojević von der Universität Belgrad nach. Gut vier Wochen verbringt die serbische Forscherin dafür am Stechlinsee und verstärkt das Seelaborteam. ... [»]

29.08.2018

Mixotrophe Organismen — ganz schön flexibel

Seit langem interessiert sich Ulrike Berninger, Professorin für Ökologie an der Universität Salzburg in Österreich für mixotrophes Plankton. Damit sind die kleinen, im Wasser schwebenden Organismen gemeint, die sowohl Eigenschaften des tierischen Zooplanktons als auch des pflanzlichen Phytoplanktons auf sich vereinen. Diese Einzeller können je nach Umweltsituation oder individuellen Anforderungen entweder Nahrungspartikel aufnehmen oder mittels Sonnenlicht Photosynthese treiben. Gemeinsam mit ihrer Bachelorstudentin, Elisabeth Schlager, untersucht Ulrike Berninger nun im diesjährigen Seelabor-Versuch, ob das mixotrophe Plankton durch die veränderten Lichtbedingungen in den Versuchszylindern beeinflusst wird. ... [»]

20.08.2018

Einen solchen Sommerjob schlägt man nicht aus

Als die vier Studenten der TU Berlin davon hörten, dass beim diesjährigen Experiment am Seelabor Studentische Hilfskräfte gesucht werden, wurden sie gleich hellhörig. Von Mitte Juli bis Mitte Oktober verstärken Natascha Bürks-Arndt, Tobi Block, Paul Stolz und Markus Zömisch jetzt das Seelaborteam. ... [»]

08.08.2018

Seelabor mit Fischen besetzt

Ein wichtiges Element im Nahrungsnetz von Seen sind die Fische. Das gilt auch für die Versuchszylinder im Seelabor. Darin aber muss die Anzahl der Fische kontrolliert werden, damit die Ergebnisse aus den einzelnen Becken miteinander verglichen werden können. Weil immer wieder Fische aus dem See in die Versuchszylinder springen, müssen vor Beginn eines Versuchs zunächst alle Fische mit Netzen aus den Zylindern entfernt werden. Für den diesjährigen Seelaborversuch wurden heute je 5 kleine Barsche in die Becken eingesetzt. Hilfe bekam das Seelaborteam dabei von Milan Riha und Jan Hlavac, zwei ausgewiesenen Fischexperten aus Tschechien. ... [»]

06.08.2018

Seelaborexperiment 2018 gestartet

Traditionell mit einem hypolimnischen Sekt wurde heute das Sommerexperiment am Seelabor gestartet. Über 70 Forscherinnen und Forscher aus 16 verschiedenen Nationen werden in diesem Jahr am Großversuch teilnehmen. Untersucht wird, wie sich ein verändertes Lichtregime auf die Organismen im See auswirkt. ... [»]

01.08.2018

Seelaborversuch Sommer 2018

Als Energie- und Taktgeber ist Licht von grundlegender Bedeutung für Pflanzen und Tiere. Das gilt auch für Fische und mikroskopisch kleine Organismen in Seen. Wie andere Arten haben sie sich im Laufe der Evolution an den Tag-Nacht-Rhythmus angepasst. Was aber passiert, wenn ein See durch künstliche Beleuchtung nachts erhellt wird, oder wenn tagsüber nicht genügend Licht in das Wasser eindringt? Dieser Frage geht das Seelaborteam im diesjährigen Großexperiment nach. ... [»]

23.03.2018

Das Seelabor im Knowable Magazine

Die nächtliche Lichtverschmutzung ist zurzeit eines der heißesten Themen in der ökologischen Forschung. Jetzt berichtet Knowable Magazine, das Online-Portal der renommierten Fachzeitschrift Annual Reviews, in einem ausführlichen Artikel über die verschiedenen Forschungsvorstöße zum Thema. Beschrieben werden darin auch die Versuche zu den Auswirkungen des Himmelsleuchtens am IGB-Seelabor. ... [»]

16.01.2018

Nature berichtet über das Seelabor

Für ihren Übersichtsartikel zum Thema Lichtverschmutzung war die britische Journalistin Aisling Irwin auch nach Berlin und an den Stechlinsee gekommen. Mark Gessner und Franz Hölker berichteten ihr ausführlich über das von ihnen geleitete Forschungsprojekt am Seelabor «Seeökosysteme erleuchten – ILES». Es untersucht, wie sich das nächtliche Himmelsleuchten auf Seen und die darin lebenden Organismen auswirkt. Nun ist der Artikel in der renommierten Fachzeitschrift Nature erschienen. ... [»]

16.10.2017

Dialog am Stechlinsee: Schatten des künstlichen Nachtlichts

Seit Einführung der Glühbirne Mitte des 19. Jahrhunderts wird die Umwelt immer stärker durch künstliches Licht beeinträchtigt. Im Rahmen des Projekts «ILES – Seeökosysteme erleuchten» erforscht das IGB am Seelabor, wie sich die Lichtverschmutzung auf Seen auswirkt. Jetzt wurde das Thema bei der alle zwei Jahre organisierten Informationsveranstaltung «Dialog am Stechlinsee» diskutiert. Die Veranstaltung, an der 65 Interessierte teilnahmen, fand am Samstag, 14. Oktober 2017 von 10 bis 17 Uhr im Stechlinsee-Center in Neuglobsow statt. Sehr gut besucht war auch der von Dr. Andreas Hänel am Vorabend angeleitete Himmelsspaziergang, dem knapp 70 Sterneninteressierte folgten. ... [»]

09.08.2017

Das ZDF am Seelabor

Was genau untersuchen die Forscher eigentlich mit der futuristischen Forschungsplattform, dem Seelabor im Stechlinsee? Dieser Frage ging das Fernsehteam um Britta Hilpert vom ZDF-Studio Brandenburg nach. Heute wurde der Beitrag in der Nachrichtensendung 'heute – in Deutschland' gesendet. ... [»]

20.01.2017

Die ARD berichtet vom Seelabor

Bereits Ende November besuchten NDR-Redakteur Björn Platz und sein Kamerateam das Seelabor. Am Samstag, 21. Januar um 16 Uhr wird ihr Beitrag in der ARD-Reihe «[w] wie wissen» ausgestrahlt. Die Sendung «Zu hell, zu grell? Das richtige Licht» berichtet auch über den Seelabor-Versuch 2016 zu den Auswirkungen von Lichtverschmutzung auf Gewässerorganismen. Gedreht wurde sowohl tagsüber als auch während einer Nachtprobenahme. ... [»]

26.09.2016

Von der Costa del Sol an den Stechlinsee

Spanisch ist die Sprache, die man neben Deutsch und Englisch in diesem Jahr am häufigsten auf dem Seelabor hört. Sechs spanische Gäste, darunter Prof. Dr. Maria Segovia Azcorra und ihre beiden Doktoranden Charo Lorenzo Garrido und Victor Vazquez Manzanares von der Universität Malaga, nehmen am diesjährigen Seelabor-Experiment zum Thema Lichtverschmutzung teil. Ihr Spezialgebiet ist die Stressphysiologie von Phytoplankton – eigentlich in marinen Systemen, aber in diesem Sommer tauschten die drei "Málagueños" das Mittelmeer gegen den Stechlinsee ein. ... [»]

12.09.2016

Und wer hat’s erfunden?

Mit Schokolade, Luzerner Birewegge* und einer selbst entwickelten Respirationsanlage im Gepäck kam Dany Steiner, Techniker beim Schweizer Wasserforschungsinstitut – Eawag, Ende August an den Stechlinsee. Seine wichtigsten Ziele: aus dem gewohnten Arbeitstrott ausbrechen und in den Laborbetrieb eines anderen Gewässerforschungsinstituts hineinschauen, und gleichzeitig seine Technik der Respirationsmessung am IGB Stechlin etablieren. Drei Wochen lang arbeitete er erfolgreich mit beim diesjährigen großen Freilandexperiment zu den Folgen von Lichtverschmutzung am Seelabor, bevor er aufgetankt und mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen an den Vierwaldstättersee zurückkehrte. ... [»]

31.08.2016

Nachts sind alle Forscher grau

Während des Seelabor-Versuchs 2016 werden nicht nur regelmäßig Proben am Tag, sondern auch in der Nacht genommen. Einmal wöchentlich fährt beispielsweise das Team um IGB-Wissenschaftler Gabriel Singer kurz vor der Morgendämmerung hinaus. Ihr Fokus liegt auf den Gewässerbakterien, die für den Abbau des organischen Materials zuständig sind. ... [»]

29.08.2016

Auf der Suche nach der Finsternis – In einer der dunkelsten Regionen Deutschlands testen Forscher die Folgen der Lichtverschmutzung

Am Stechlinsee im Norden Brandenburgs kann man noch Nächte fast so dunkel wie vor der Einführung der elektrischen Beleuchtung erleben. Zu diesem Schluss kommt eine eben erschienene Studie des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB). Von diesen guten Bedingungen profitieren nicht nur Sternengucker, sondern auch Forscher. Im IGB-Seelabor, einer im Stechlinsee schwimmenden Forschungsplattform, untersuchen sie die Auswirkungen der zunehmenden Lichtverschmutzung auf Seen und deren Organismen. Im Fokus der kürzlich gestarteten Versuche steht die diffuse Aufhellung des Nachthimmels durch Kunstlicht, das sogenannte Himmelsleuchten. ... [»]

23.08.2016

Versuchszylinder mit Fischen besetzt

Im diesjährigen Seelaborversuch untersucht Doktorandin Franziska Kupprat, wie Fische auf die Lichtverschmutzung reagieren. Als wichtiges Glied im Nahrungsnetz von Seen dürfen sie in den Versuchszylindern nicht fehlen. Jedoch muss gewährleistet sein, dass die 15 am Versuch teilnehmenden Zylinder die gleiche Anzahl und Gewichtsklasse von Fischen enthalten. Heute wurden darum je 8 etwa gleich große Europäische Flussbarsche in die Versuchszylinder eingesetzt. ... [»]

20.08.2016

Der Stechliner Schwung

Nein, hier ist nicht die Rede von einer neuen Technik beim Skifahren oder Tanzen. Mit dem Stechliner Schwung soll das Algenwachstum auf den Wänden der Versuchszylinder eingedämmt werden. Es handelt sich um große Kunststoffplanen von 8 x 8 Metern Größe, die die Wandinnenseiten der Zylinder abdecken. In der vergangenen Woche sind 60 Stechliner Schwünge konstruiert und installiert worden. ... [»]

18.07.2016

Seeökosysteme erleuchten

Der Start des diesjährigen Seelabor-Experiments rückt näher, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Im Projekt «Seeökosysteme erleuchten – ILES» wollen die Forscher herausfinden, wie sich Lichtverschmutzung auf Seen und deren Organismen auswirkt. Im Fokus steht die diffuse Aufhellung des Nachthimmels durch Kunstlicht, das sogenannte Himmelsleuchten. Für die Versuche haben der Physiker Andreas Jechow und sein Team ein spezielles Lichtsystem entwickelt. Jeweils zwei Ringe, die mit LED-Leuchten bestückt sind, werden über der Wasseroberfläche in den Versuchszylindern angebracht, um das Himmelsleuchten zu simulieren. Am Stechlinsee lassen sich die Effekte besonders gut erforschen, da es hier, an einer der dunkelsten Stellen Deutschlands, kaum Lichtverschmutzung gibt und sich somit ausgezeichnete Referenzbedingungen bieten. ... [»]

02.05.2016

Lichtverschmutzung am Stechlinsee?

Im Rahmen des Forschungsprojekts «Seeökosysteme erleuchten» lädt das IGB Stechlin alle Interessierten am 13. Mai um 19 Uhr zum öffentlichen Vortrag ins Stechlinsee-Center ein. Gerade weil es am Stechlinsee kaum Lichtverschmutzung gibt, lässt sich hier ausgezeichnet untersuchen, wie Gewässerorganismen auf künstliche Beleuchtung reagieren. Durchgeführt werden die Versuche in den nächsten beiden Jahren am IGB-Seelabor. Warum Lichtverschmutzung problematisch ist und welche Experimente genau geplant sind, erfahren Sie im gemeinsamen Vortrag von Franz Hölker, IGB-Experte für Lichtverschmutzung, und Mark Gessner, Leiter des IGB Stechlin. ... [»]