Pressekontakt

Dr. Martina Bauchrowitz 
(Öffentlichkeitsarbeit Seelabor)

Tel.: +49 (0)151 40 38 09 62

seelabor@igb-berlin.de

Start > Medien > News > News Detailanzeige

Freitag, 23.06.2017

AQUACOSM: Die erste Bewerbungsrunde läuft

Bewerben und am Seelabor-Versuch 2018 teilnehmen

Zwischen Januar 2018 und Dezember 2020 finanziert das EU-Projekt «AQUACOSM — Netzwerk führender europäischer AQUAtischer MesoCOSMenanlagen» mehr als 11500 Personentage, um an einer der 37 europäischen Mesokosmenanlagen forschen zu können. Angesiedelt sind die verschiedenen Anlagen von der Subarktis bis zum Mittelmeer, von den Bergen bis ins Tiefland, in Süßgewässern, Ästuaren und im Meer sowie in ultra-nährstoffarmen bis hin zu extrem nährstoffreichen aquatischen Systemen. Der IGB-Seelabor im Stechlinsee ist eine der geförderten Forschungseinrichtungen.

Speziell am Seelabor ist im Rahmen des Projekts «ILES – Seeökosysteme erleuchten» von August bis Oktober 2018 ein Experiment zu den Auswirkungen von Lichtverschmutzung auf Seen geplant. Forschende mit Fokus auf Planktongemeinschaften und pelagiale Prozesse sind herzlich willkommen, am Versuch mitzuarbeiten. Insbesondere eingeladen, sich zu bewerben, sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Erfahrungen auf den Gebieten Fischmarkierung, Sensoranwendungen bei Fischen, FlowCam-Analysen, mixotrophe Organismen, Cyanobakterien und deren Toxine, Zellstress (z.B. oxidativer Stress) und Fernerkundung sowie Physiker, die an künstlichen Lichtquellen interessiert sind. Insgesamt werden für das Seelabor-Experiment 2018 mindestens 240 Personentage an externe Seelabor-Nutzer über AQUACOSM vergeben.

 

Detaillierte Informationen über alle im Netzwerk AQUACOSM zusammengeschlossenen Mesokosmenanlagen, deren technisches Design und die dort verfügbaren Ressourcen, laufende und geplante Experimente sowie offene Zeitfenster für eigene Forschungsprojekte, und den Bewerbungsprozess gibt das AQUACOSM-Webportal.

 

Bewerbungsschluss: 15. September 2017, 24:00 Uhr MEZ


Foto: Unterweisung des internationalen Seelabor-Teams zu Beginn des Seelabor-Experiments im Jahr 2015. © Martina Bauchrowitz, IGB

Zurück