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Donnerstag, 29.05.2014

Präsentation des Seelabors auf gewässerökologischer Tagung in Portland

Stella Berger, Jens Nejstgaard, Mark Gessner, Darren Giling und Hans-Peter Grossart (v.l.n.r.) präsentieren das Seelabor an der Poster-Ausstellung.

Fünf Mitglieder des Seelabor-Teams kamen kürzlich aus den USA zurück, wo sie am «Joint Aquatic Science Meeting» (JASM) in Portland, Oregon, teilgenommen haben. An der gemeinsam von vier führenden Fachgesellschaften für Gewässerforschung ausgerichteten Konferenz tauschten sich fast 4000 Wissenschaftler eine Woche lang in Vorträgen und informellen Gesprächen über ihre neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus.

Die Seelabor-Wissenschaftler Dr. Stella Berger und Dr. Jens Nejstgaard organisierten im Rahmen der Tagung eine Vortragsreihe, in der beleuchtet wurde, wie großmaßstäbliche Ansätze genutzt werden können, um Konsequenzen des Umweltwandels, wie den Klimawandel und die Eutrophierung von Gewässern zu erforschen. Die Themen der Referenten aus acht Nationen, die von Versuchen in Mesokosmen und Ganzsee-Experimenten bis zur numerischen Modellierung von Nahrungsnetzen reichten, lieferten Stoff für interessante Diskussionen. Prof. Mark Gessner stellte in dieser Votragsreihe vorläufige Ergebnisse aus dem ersten Seelabor-Experiment vor, die zeigen, wie mit Hilfe der Forschungsplattform die Auswirkungen mögliche Managementmaßnahmen zur Vermeidung unerwünschter Algenblüten getestet werden können. Jens Nejstgaard und Stella Berger erläuterten interessierten Gruppen darüber hinaus anhand eines Posters die experimentellen Möglichkeiten, die die Forschungsplattform bietet.

 

Darüber hinaus wurden neue Kontakte zu internationalen Wissenschaftlern geknüpft, unter anderem mit Dr. Diane Orihel und Dr. Michael Paterson, die ökologische Ganzsee-Experimente in der weltweit einzigartigen Experimentellen Seenplatte in Ontario, Kanada, durchführen. Es bestand Einigkeit, dass Zusammenarbeit zwischen Standorten gewässerökologischer Experimentalforschung die Erforschung der Auswirkungen des globalen Umweltwandels auf Seen entscheidend stärken würde.

 

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