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Donnerstag, 08.03.2012

Seelabor als Ort im «Land der Ideen» ausgezeichnet

Ministerpräsident Matthias Platzeck überreichte am 5. März die offizielle Ehrentafel an IGB-Forscher Hans-Peter Grossart. © «Deutschland – Land der Ideen»

Das Seelabor im Stechlinsee ist einer von 14 brandenburgischen Preisträgern im Wettbewerb «365 Orte im Land der Ideen». Ministerpräsident Matthias Platzeck überreichte am 5. März die offizielle Ehrentafel an Prof. Dr. Hans-Peter Grossart vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB).

Anlässlich eines Empfangs in der Staatskanzlei in Potsdam würdigte Ministerpräsident Matthias Platzeck die ausgewählten Ideen und Projekte als bedeutende Zukunftstrends. Die Initiative «Deutschland – Land der Ideen» unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten prämiert jährlich in einem bundesweiten Wettbewerb die 365 innovativsten Orte Deutschlands.


Mit dem Seelabor den Klimawandel im Visier

Wie reagieren Seen auf den Klimawandel? Wichtige Antworten auf diese Frage erwartet das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) durch sein Projekt See-im-See im Brandenburger Stechlinsee. Das weltweit einzigartige Seelabor besteht aus 24 überdimensionierten Versuchsröhren, die bis zu 20 Meter tiefe Seebecken von 9 Metern Durchmesser abtrennen. Experimente darin ermöglichen Rückschlüsse auf Veränderungen der Artenvielfalt und der im See ablaufenden ökologischen Vorgänge. Damit lassen sich Maßnahmen für Seen entwickeln, wenn sich die Lebensbedingungen infolge des Klimawandels ändern.
  

 

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Das Seelabor: In 24 Versuchsseen im brandenburgischen Stechlinsee untersucht das IGB die Folgen des Klimawandels. © IGB


Gute Ideen «made in Brandenburg»

Ministerpräsident Matthias Platzeck beglückwünschte Prof. Dr. Hans-Peter Grossart und Dr. Christof Engelhardt als Vertreter des IGB für die überzeugende Idee zum Seelabor und übergab die offizielle Ehrentafel des Wettbewerbs. «Gute Ideen made in Brandenburg haben Konjunktur: Die ausgezeichneten Projekte stehen für Kreativität und Innovation. Von beidem hat Brandenburg viel zu bieten», sagte Ministerpräsident Platzeck.



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