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Dr. Martina Bauchrowitz 
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Mittwoch, 09.05.2018

Stechliner Schwung jetzt in allen Versuchszylindern installiert

Erste Vorbereitungen für den Sommerversuch 2018

Bis jetzt waren 15 der 24 Versuchszylinder im Seelabor mit dem Stechliner Schwung ausgerüstet. Diese Planen helfen, das Algenwachstum auf den Innenwänden der Zylinder einzudämmen. Da im Sommerversuch 2018 alle 24 Versuchszylinder gebraucht werden, wurden heute die restlichen 9 Zylinder mit Stechliner Schwüngen ausgestattet.

Im Sommerexperiment 2016 ist der Stechliner Schwung erstmals am Seelabor eingesetzt worden und hat sich bewährt. Er wird als zweite Haut vor die eigentlichen Wände der Versuchszylinder gehängt. Wenn darauf nach einiger Zeit Algen in Form von Biofilmen wachsen, wird der Stechliner Schwung einfach umgedreht, so dass wieder eine saubere weiße Seite nach außen kommt. Weil die Algen auf der Innenseite nach dem Drehen kein Licht mehr bekommen, sterben sie innert Kürze ab. Während eines Experiments können die Seiten des Schwungs daher so oft wie nötig gedreht werden, um das Algenwachstum zu unterdrücken.

 

Nachdem Gonzalo Idoate Santaolalla und Ignacio Ajamil Rodanes letzten Monat die noch fehlenden Stechliner Schwünge im Stechlinsee-Center angefertigt haben, wurden sie heute in den Versuchszylindern angebracht.

 

Damit die Schwünge gerade nach unten hängen, wird in den unteren Saum eine Kette eingefädelt...

 

... und anschließend mit Kabelbindern fixiert.

 

Je vier Schwünge à 8 x 8 Meter braucht es pro Versuchszylinder.

 

Die Schwünge werden oben an den Aluminiumschwimmringen befestigt...

 

...und sinken dann ins Wasser.

 

Text und Fotos: Martina Bauchrowitz, IGB

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