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Versuche

Gemischte Planktonprobe aus dem Stechlinsee.

In den abgetrennten Versuchszylindern des Seelabors können die Umweltbedingungen kontrolliert verändert werden. Die Wissenschaftler simulieren damit im Experiment Situationen, mit denen als Folge des globalen Umweltwandels zukünftig in Seen gerechnet werden muss. Anschließend beobachten sie, wie sich die neuen Lebensbedingungen auf planktische Organismen wie Schwebalgen, Bakterien und Kleinkrebse auswirken, und inwieweit sich die Artenzusammensetzung, die Nahrungsnetzbeziehungen und die Stoffkreisläufe verändern.

 

Seelaborexperiment Sommer 2018

Als Energie- und Taktgeber ist Licht von grundlegender Bedeutung für Pflanzen und Tiere. Das gilt auch für Fische und mikroskopisch kleine Organismen in Seen. Wie andere Arten haben sie sich im Laufe der Evolution an den Tag-Nacht-Rhythmus angepasst. Was aber passiert, wenn ein See durch künstliche Beleuchtung nachts erhellt wird, oder wenn tagsüber aufgrund zu hoher Huminstoffkonzentrationen nicht genügend Licht in das Wasser eindringt? Dieser Frage geht das Seelaborteam im diesjährigen Großexperiment nach. Weitere Informationen ... [»]