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Willkommen beim Seelabor!

News

Leichter oder schwerer Sauerstoff?

12.08.2019

Um einen See umfassend charakterisieren zu können, gilt es, auch die Stoffflüsse nachzuvollziehen. Dr. Alexander Frank vom GeoZentrum Nordbayern der Universität Erlangen-Nürnberg interessiert sich insbesondere für die Sauerstoffflüsse, d.h. wie viel Sauerstoff die aquatischen Algen bei der Photosynthese freisetzen und wie viel sie und andere Gewässerorganismen gleich wieder veratmen. Da beide Prozesse die Isotopen-Zusammensetzung des im Wasser gelösten Sauerstoffs auf unterschiedliche Weise beeinflussen, nutzt der Mikrobiologe während des Seelaborversuchs eine Methode, mit der die Isotopensignatur analysiert werden kann. ... [»]

Im Seelabor erforscht das IGB die Auswirkungen des Klimawandels

Das Seelabor ist eine große Versuchsanlage des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im brandenburgischen Stechlinsee. Wissenschaftler untersuchen hier die Auswirkungen des Klimawandels auf Seen.

Im Seelabor werden 24 Seebecken von jeweils 9 Metern Durchmesser und ca. 20 Metern Tiefe vom übrigen See abgetrennt. Darin werden Klimaszenarien der Zukunft simuliert und ihre Effekte auf den See erforscht. Wird sich die Artenvielfalt im Zuge des Klimawandels verändern? Kommt es zu einer Anreicherung von Nährstoffen? Werden vermehrt Treibhausgase freigesetzt? – Das sind nur einige der vielen Fragen, die das IGB mithilfe des Seelabors beantworten will.

 

Der Bau des Seelabor wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie die Leibniz-Gemeinschaft. Es ist Preisträger 2012 im Wettbewerb «Deutschland – Land der Ideen».