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Willkommen beim Seelabor!

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Fluss-Seen-Systeme im Fokus

29.07.2019

Seeökosysteme leiden überproportional stark unter anthropogenem Druck und den Auswirkungen des Klimawandels. Insbesondere Seen entlang von Flusssystemen befinden sich derzeit laut EU-Wasserrahmenrichtlinie in einem schlechten ökologischen Zustand. Wie ähnlich entwickeln sich Seen, die durch Flüsse mehr oder weniger stark miteinander verbunden sind und wie breiten sich Algenblüten entlang von Seenketten aus? Diese und weitere Fragen untersucht ein Forschungsteam des IGB unter der Leitung von Stella Berger und Sabine Wollrab gemeinsam mit weiteren Partnern aus der Fernerkundung und Landschaftsökologie. Das Projekt «CONNECT – Räumliche und zeitliche Konnektivität und Synchronisation von Seeökosystemen» wird von der Leibniz-Gemeinschaft finanziert. ... [»]

Im Seelabor erforscht das IGB die Auswirkungen des Klimawandels

Das Seelabor ist eine große Versuchsanlage des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im brandenburgischen Stechlinsee. Wissenschaftler untersuchen hier die Auswirkungen des Klimawandels auf Seen.

Im Seelabor werden 24 Seebecken von jeweils 9 Metern Durchmesser und ca. 20 Metern Tiefe vom übrigen See abgetrennt. Darin werden Klimaszenarien der Zukunft simuliert und ihre Effekte auf den See erforscht. Wird sich die Artenvielfalt im Zuge des Klimawandels verändern? Kommt es zu einer Anreicherung von Nährstoffen? Werden vermehrt Treibhausgase freigesetzt? – Das sind nur einige der vielen Fragen, die das IGB mithilfe des Seelabors beantworten will.

 

Der Bau des Seelabor wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie die Leibniz-Gemeinschaft. Es ist Preisträger 2012 im Wettbewerb «Deutschland – Land der Ideen».