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Willkommen beim Seelabor!

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Auf 19 mehr oder weniger stark durch Flüsse und Kanäle miteinander verbundenen Seen im Norddeutschen Tiefland wurden Messbojen installiert. Etwa zweieinhalb Meter messen die kleinen Plattformen. Dort werden Werte aus Wasser und Luft aufgenommen. | Bild: C

Fernerkundungsdaten könnten zukünftig Monitoring und Schutz von Seen erleichtern

05.10.2020

Das Projekt CONNECT, an dem unter Federführung des IGB sieben Partnerinstitutionen beteiligt sind, startete im Mai 2019 mit der Datenerhebung, die noch bis Jahresende 2020 läuft. Stella Berger und Sabine Wollrab berichten im Interview von ersten Ergebnissen und erklären, warum die Arbeit in einem multidisziplinären Team besonders interessant ist und dem Projekt gut tut. ... [»]

Im Seelabor erforscht das IGB die Auswirkungen des globalen Umweltwandels

Das Seelabor ist eine große Versuchsanlage des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im brandenburgischen Stechlinsee. Wissenschaftler untersuchen hier die Auswirkungen des globalen Umweltwandels auf Seen.

Im Seelabor werden 24 Seebecken von jeweils 9 Metern Durchmesser und ca. 20 Metern Tiefe vom übrigen See abgetrennt. Darin werden Umweltszenarien der Zukunft simuliert und ihre Effekte auf den See erforscht. Wird sich die Artenvielfalt im Zuge des Umweltwandels verändern? Kommt es zu einer Anreicherung von Nährstoffen? Werden vermehrt Treibhausgase freigesetzt? – Das sind nur einige der vielen Fragen, die das IGB mithilfe des Seelabors beantworten will.

 

Der Bau des Seelabor wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie die Leibniz-Gemeinschaft. Es ist Preisträger 2012 im Wettbewerb «Deutschland – Land der Ideen».